Mein Name ist Elisabet und meine Arbeit basiert auf einer klaren Überzeugung: Gute Führung hat direkten Einfluss auf Menschen.

Wenn ein Team Klarheit, Aufmerksamkeit und Richtung bekommt, wird Leistung keine permanente Belastung, sondern eine natürliche Folge davon, wie gearbeitet und geführt wird.

Mehr als 15 Jahre war ich Teil internationaler Teams in Bereichen wie Tourismus, Gastronomie und Einzelhandel – immer aus der Perspektive der Mitarbeiterin. Dadurch habe ich den Alltag in Teams direkt erlebt: Kommunikation, Zusammenarbeit und den realen Einfluss unterschiedlicher Führungsstile auf Menschen.

Ich habe verschiedene Formen von Führung kennengelernt. Sehr strukturierte und ergebnisorientierte Ansätze, aber auch Führung, in der Menschlichkeit und emotionale Intelligenz wenig Raum hatten. Diese Erfahrungen haben zu sehr unterschiedlichen Arbeitsumfeldern geführt: von unmotivierten, orientierungslosen und erschöpften Teams bis hin zu engagierten Teams mit Klarheit und Energie, in denen alle in dieselbe Richtung gearbeitet haben.

Mit der Zeit habe ich etwas Grundlegendes verstanden: Die Leistung eines Teams hängt nicht nur vom Talent ab, sondern davon, wie dieses Talent geführt wird.

Ich habe auch erlebt, was passiert, wenn das nicht gegeben ist. Menschen geben viel, fühlen sich aber nicht gesehen. Gute Arbeit wird nicht wahrgenommen, und oft zählt nur das Ergebnis.

Aus all diesen Erfahrungen ist ein klares Lernen entstanden: zu verstehen, wie Führung nicht funktionieren sollte, wenn das Ziel ist, nachhaltige Ergebnisse zu schaffen und eine gesunde Unternehmenskultur aufzubauen.

Aus meiner Erfahrung macht heute vor allem eines den Unterschied: die Qualität der Beziehungen in Organisationen. Menschen bleiben dort, wo sie sich gesehen, wertgeschätzt und ernst genommen fühlen. Wenn das gegeben ist, verändern sich Engagement, Motivation und auch die Qualität der Ergebnisse auf natürliche Weise.

Im Jahr 2019 bin ich nach Österreich gezogen und habe eine intensive persönliche und berufliche Klärungsphase durchlaufen. In dieser Zeit habe ich selbst an einer Pferdesession als Klientin teilgenommen.

Ich habe keine konkrete Erfahrung gesucht, sondern Klarheit. Was dabei passiert ist, war sehr deutlich: Die Pferde bewegten sich ohne gemeinsame Richtung, ohne erkennbare Verbindung. Und genau das hat meinen eigenen inneren Zustand gespiegelt. Präsenz war da, aber keine klare Richtung.

In diesem Moment wurde mir etwas bewusst, das für mich ein Wendepunkt war: Wenn keine innere Klarheit vorhanden ist, gibt es auch keine äußere Orientierung.

Seitdem konzentriert sich meine Arbeit darauf, sichtbar zu machen, wie Führung tatsächlich wirkt und welchen Einfluss sie auf Menschen und Teams hat.

Meine berufliche Laufbahn begann im kreativen Bereich mit einem Studium in Grafikdesign an den Salesians Sarrià in Barcelona (2003–2006). Danach habe ich mich auf Tourismus spezialisiert mit dem höheren Abschluss in Reise- und Service-Management am CETT_UB Tourism & Hospitality (2006–2007) sowie dem Diplom in Tourismus an der Escola Universitària Mediterrani (2009–2013).

Um meine Perspektive auf Management und Führung zu erweitern, habe ich einen Master in Hotelmanagement an der ESADE in Barcelona abgeschlossen (2018–2019).

Später habe ich meinen Fokus stärker auf persönliche Entwicklung und Führung gelegt, mit einem Master in Coaching und emotionaler Führung im Internationalen Netzwerk für emotionale Bildung und Wohlbefinden (2022–2023). Danach folgte das Programm „Mastering Coaching Skills“ beim Team Power Institute, akkreditiert durch die ICF (2023), das meine Arbeit im beruflichen Coaching weiter vertieft hat.

Anschließend habe ich mich auf pferdegestütztes Coaching spezialisiert bei Werkstatt am Hof in Österreich (2025), mit Fokus auf Präsenz, Kommunikation und emotionale Regulation in Führungssituationen und Teams.

Derzeit absolviere ich die Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin am BFI Salzburg (2024–2027), mit Schwerpunkt auf Veränderungsprozesse, das Erkennen menschlicher Dynamiken und Emotionsmanagement in komplexen beruflichen und persönlichen Kontexten. Zusätzlich ergänze ich meine Arbeit durch ein Training in Herzkohärenz mit Pferden, einem erfahrungsbasierten Ansatz, der Nervensystemregulation, Präsenz und emotionale Verbindung durch bewusste Interaktion mit dem Pferd integriert (Mayte Roger, New Perception – 2026).